| 01.05.2006: Der vierte Hago wird am 27.05.2006 in Giessen stattfinden |
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| 29.10.2005: Erzbischof Mor Julius Yeshu Cicek verstorben |
![]() Erzbischof Mor Julius Yeshu Cicek, Metropolit der syrisch-orthodoxen Christen in Mitteleuropa und eine der wichtigsten Führungspersönlichkeiten der syrisch-orthodoxen Christen in Europa, ist tot. Er starb am Samstag den 29.10.2005 im Alter von 63 Jahren in einem Düsseldorfer Hotelzimmer - im Schlaf. Hasyo Cicek war auf dem Weg zu einem Seminar in der Schweiz. Als er dort nicht eintraf, hätten die Organisatoren die Polizei verständigt. Mor Julius Yeshu Cicek wurde 1942 in Kafro Elayto im Tur Abdin in der Türkei geboren. Er wurde 1958 zum Diakon geweiht und war Sekretär des Mor Philoxenos Hanna Dolabani. 1960 trat Hasyo Cicek in das Kloster Mor Gabriel ein, zu dessen Abt er 1962 gewählt wurde. 1969 wurde Hasyo Cicek vom Bischof des Tur Abdin zum Priester geweiht. Ab 1973 lebte er zunächst in Syrien und im Libanon, bevor er nach Deutschland und in die USA (1975 bis 1977) reiste. 1977 kehrte er nach Europa zurück, wo er in den Niederlanden zum Vikar für die neue Diözese Mitteleuropa berufen wurde. 1979 wurde Cicek zum Erzbischof der syrisch-orthodoxen Christen in Mitteleuropa geweiht. Er gründete das Kloster Glane, wo er - seit der Kloster Einweihung im Jahre 1984 - bis zu seinem Tod lebte. Da in der Folgezeit die Zahl der Gläubigen in Deutschland (auch in und um Gronau) stark anstieg und sich die Erzdözese von Mitteleuropa und den Beneluxländern über sechs Staaten verteilte, entschied die Heilige Synode in Damaskus, Deutschland zu einer eigenen Erzdiözese zu machen, deren Patriachalvikar seit 1996 im Amt ist. Unter der Leitung von Erzbischof Julius Yeshu Cicek erfuhr die syrisch-orthodoxe Kirche einen bedeutenden Aufschwung. Das Kloster Glane würdigte ihn als große Führungspersönlichkeit: Cicek erwarb 40 Kirchen und drei Klöster, weihte zahlreiche Priester, Diakone, Mönche und Nonnen. Daneben gab er mehr als 100 syrische Bücher heraus und schrieb eine große Anzahl alt-aramäischer Handschriften in seinem eigenen Stil ab. Im Jahre 2003 wurde Hasyo Cicek in Stockholm mit dem Aram-Preis für die aramäische Sprache und Literatur ausgezeichnet. Der verstorbene Erzbischof wird am Samstag (5. November 2005) in der Krypta der Klosterkirche in Glane - in der für tote Bischöfe vorgesehenen sitzenden Haltung - beigesetzt. Zur Trauerfeier werden das Oberhaupt der syrisch-orthodoxen Christen, Patriach Moran Mor Ignatius Zakka Iwas I., und Tausende syrisch-orthodoxer Christen aus aller Welt erwartet. ![]() Auf diesem Bild ist das Grab von Hasyo Cicek zu sehen. Links ist das Grab von Hasyo Yeshu von Amerika in der Mitte das Grab von Hasyo Iliyas und rechts das Grab von Hasyo Cicek. ![]() Kurz vor seinem Ableben besuchte der von unserem Pariarchen auch "Jakob Burdhono des 20. Jahrhunderts" genannte Hasyo Mor Julius Yeshu Cicek am 16.10.2005 den Kusnoyo Iliyo be Brahm in seinem Haus in Gronau. Auf dem Foto ist der Hasyo in einem Gespräch mit Hanno be Brahm, dem Bruder von Iliyo, zu sehen. |
| 23.07.2005: 3. Hago in Kirchhausen |
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| 30.05.2005: Hasyo Benyamin zu Besuch bei Papst Benedikt XVI |
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| 26.10.2004: Prinz Charles im Turabdin |
![]() Britain's Prince Charles (C) is presented a Bible by Syriac orthodox archbishops Saliba Ozmen (2nd R) and Samuel Aktas (L) at Darulzafaran Monastery in the southeastern Turkish city of Mardin, near the Syrian border, October 26, 2004. The Prince of Wales visited churches, mosques and Syriac monasteries in Mardin in the third day of his visit to Turkey. The Prince of Wales praised Turkey as an example of religious tolerance and lent support to its bid to join the European Union, during his tour of religious and historic sites in the ancient southeastern city of Mardin. On the last leg of his two-day, three-stop visit to Turkey, Britain's Prince Charles said Turkey's EU bid was an "extraordinary opportunity" for the Muslim nation to prove "that secular democracy does not have to come at the expense of Islamic values; and that accepting Turkish cultural and social values within Europe does not mean that democracy and the rule of law are under threat." "For many years, the United Kingdom has been one of Turkey's most steadfast supporters -- in Europe and more widely. I know we will continue to provide that support in the years to come," he added. Turkey, a member of NATO, has waited 40 years to become a part of the EU. Critics of Turkey’s EU application, however, have expressed concerns over the bid, saying that the EU, which this year staged its largest expansion, taking it from 15 member states to 25, would simply be overwhelmed by the culture differences if Ankara won EU membership. Some critics have also suggested a possible risk of clash of religions if the predominantly Muslim nation were admitted to the EU; while others, including the German Evangelical Alliance, which represents 1.3 million Protestants in Germany, have said that before joining the EU, Turkey would have to end the discrimination of Christians, respect minorities and guarantee equality for women. According to New York-based Human Rights Watch (HRW), the past year has brought “substantial legislative reform” in Turkey, but “established patterns of violations are proving hard to eradicate.” “Police still routinely ill-treat detainees, and reports of outright torture in police custody persist,” HRW reported last month. “Prosecutors continue to indict writers and politicians who express a religious or ethnic perspective on politics, charging them with racial or religious hatred, as well as ‘insulting state institutions’.” Although Turkey played a significant part of the early Christian Church as the center of much of the Apostle Paul's work, with the establishment of the Ottoman Empire, it became the ‘guardian of Islam’ for centuries. In the twentieth century, the number of Christians in Turkey dramatically decreased from twenty-two percent in 1900 to today, where 99.6 percent of the 67 million inhabitants of Turkey are Muslims and most people have never heard the Gospel of Christ. Christians are said to make up 0.3 percent of the population. During his visit to Mardin, Prince Charles visited the Deyrulzafaran monastery, which dates back to the fifth century and for hundreds of years housed the patriarchate of the Syrian Orthodox Church, one of the world's oldest Christian denominations. After meeting religious leaders at the monastery and then touring other religious and historic sites, Prince Charles left Turkey for Jordan, the last stop of a nine-day, three-country swing that also took him to Italy. Kenneth Chan kenneth@christianpost.com Quelle: http://www.christianpost.com |
| 15.10.2004 - 23.10.2004: Besuch des Vereins: „EINHEIT DER KUSNOYE IN EUROPA“ des Heimatdorfes Bekusyone |
![]() Seit über einem Jahr ist der Verein „Einheit der Kusnoye in Europa“ aktiv und versucht u.a. die Beziehungen unter den Kusnoye zu stärken. Nach erfolgreichen Veranstaltungen, wie die Kusnoye-Hage in Gießen und Gütersloh, suchte man den ersten persönlichen Kontakt zwischen Deutschland und dem Dorfbewohnern in Bekusyone. So beschlossen nun die Delegierten des Vereins Mitglieder zu benennen, die im Namen und Unterstützung aller zum Heimatdorf gesendet wurden. Im Einzeln waren es folgende Personen: Semun Sahin, Yuhanun Can, Gebro Mirza, Melke Agirman, Saliba Joseph, Ibrahim Savci und Lahdo Aktas. Ankunft war am Samstag 16.10.04 um 1.30 Uhr in Bekusyone Voller Hoffnung und Freude wurden Sie dort von Pfarrer Gabriel Aktas und Dorfvorsteher Ibrahim Aktas begrüßt und gastfreundlich empfangen. Am Nachmittag machten sie sich auch auf den Weg zum Nachbardorf Derkube, wo sie den Kontakt zu den Bewohnern suchten. Auch dort waren die Bewohner über den Besuch erfreut und begrüßte sie herzlich. Viele haben sich seit Jahren nicht gesehen, so dass viel zu bereden war. Am Sonntag, nach dem Gottesdienst in der Kirche Mor Eliyo, setzte man sich mit allen Bewohnern zusammen und redete über allgemeine Probleme. Später traf sich die Delegation auch mit Chori Gabriel Akyüz im Haus seines Vaters. Es wurde diskutiert welche Maßnahmen im Dorf notwendig sind und wie der Verein helfen kann. Schnell kam man auf das Problem der Kanalisation zu sprechen und der Verein erklärte sich bereit sich am Aufbau der Kanalisation finanziell zu beteiligen. Aufgrund der hygienischen Situation ist ein früher Beginn der Baumaßnahme erforderlich. Das Problem der Dorfbeziehung zu Derkube kam auf zur Sprache, so dass die Delegierten sofort handeln wollten. Nach dem Gespräch beschloss man nach Derkube zu gehen, um die Missverständnisse zwischen den Dorfbewohnern zu beseitigen. So machte sich die Delegation mit dem Chori, Pfarrer und Dorfvorsteher auf den Weg. Es war der Versuch der Einheit und Versöhnung. Der Versuch gelang, man vergaß die alten Geschichten, die jahrelang Unruhe gebracht hatten. Man umarmte und küsste sich, alles war in Ordnung. ![]() Am Montag ging die Delegation zum Bischof Samuel Aktas ins Kloster Mor Gabriel, der sehr erfreut war über den Besuch und die guten Absichten des Vereins. Der Bischof wurde zu einem Hago in Bekusyone eingeladen und nahm erfreut teil. Selbstverständlich versammelten sich die Bewohner aus Bekusyone und Derkube an einen großen Tisch und beendeten gemeinsam den Tag. Es war eine gelassene und angenehme Stimmung. Ein guter Tag für den gesamten Tur Abdin. ![]() Danach folgen Besuche in Mor Melke (Dayroyo Isoh), Dayro du Zahfaran (Hasyo Saliba), Saleh (Dayroyo Doniel) und Hah. Die Delegation wurde natürlich abwechselnd von allen Familien in die Häuser eingeladen. ![]() Insgesamt ein positiver Besuch einer Delegation, die schließlich am Samstag, den 23. Oktober 2004 nach Deutschland zurückkehrte. Viele kusnoye hörten von der guten Botschaft, die vom Besuch ausging, und versprachen die Aktivitäten des Vereins zu unterstützen. Auch in Zukunft werden Projekte für und mit Kusnoye geplant. Zeki Öztas,1. Sekretär |
| 22.05.2004: 2. Hago in Rheda-Wiedenbrück |
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| 22.09.2003: Der Verein zur Einheit von Beth-Kustan veranstaltet den 1. Hago in Gießen |
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